Ein Qualitätssiegel als Ansporn, noch sparsamer zu werden

Ein gutes Drittel dessen, was Prenzlauer monatlich für das Thema ›Wohnen‹ einplanen müssen, sind die Betriebskosten. Sie werden als monatliche Vorauszahlung zusammen mit der reinen Miete fällig und ihre Höhe könnte der Wohnbau eigentlich gleichgültig sein. Denn mit diesem Teil der Zahlung begleicht Prenzlaus größter Vermieter nur die Rechnungen, die er seinerseits bei der laufenden Bewirtschaftung der Häuser von anderen Unternehmen erhält.

 

Übergabe des Qualitätssiegels

René Stüpmann und Anja Schirmer nahmen die Auszeichnung von Reinhard Zehl entgegen

Der Wohnbau wurde im Juli 2012 ein besonderes Qualitätssiegel verliehen. Das Zertifikat der ›Geislinger Konvention‹ wird von der Hochschule Nürtingen/ Geislingen vergeben und zeichnet Transparenz und Sparsamkeit aus. »Die ist für uns selbstverständlich« betont der Wohnbau-Geschäftsführer. »Wir sehen uns gerade bei den Betriebskosten als Treuhänder unserer Mieter. Mit dem uns von ihnen anvertrauten Geld wirtschaften wir so achtsam wie möglich. Dass eine deutschlandweit renommierte Hochschule dafür ein Messinstrument entwickelt hat, finde ich hervorragend.« In diesem Sinn ist für den Geschäftsführer das Zertifikat, das er gemeinsam mit dem Betriebskosten-Experten Reinhard Zehl an die Wand des Wohnbau- Kundenfoyers hängte, ein gutes Zeichen.

Viel wichtiger findet Zahlenfuchs Stüpmann aber das Internet-Vergleichsportal der Geislinger Konvention: »Es wird für uns künftig ein echtes Arbeitsinstrument. Dort sehen wir, wo wir in Sachen Betriebskostenmanagement im Vergleich stehen, wo andere Wohnungsunternehmen noch besser sind und vor allem, warum sie besser sind. Da können wir dann unseren Sparhebel ansetzen – am besten gemeinsam mit den Prenzlauern. « Denn viel, da ist sich Stüpmann sicher, hängt beim Thema Betriebkosten auch von der Mitarbeit der Mieter ab. Aus diesem Grund werden die Wohnbau-Kundenbetreuer in der kommenden Heizperiode auch als Verbrauchsberater unterwegs sein. »Wichtiges Hilfsmittel wird dabei die individuelle Verbrauchsanalyse sein, die wir mit den Instrumenten der ›Geislinger Konvention‹ erstellen können.«, verspricht der Geschäftsführer. ›Verbrauch‹ – so Stüpmann – bezieht sich dabei nicht nur auf die Kostenposition ›Wärme‹. Es gibt auch andere Stellen, an denen die Zusammenarbeit von Mietern und Wohnbauprofis den Betriebskosten Zügel anlegen kann. »Wir haben durch unsere Außendienstmitarbeiter die Füllstände von Müllbehältern am Leerungstag kontrolliert. Das Ergebnis: Insgesamt konnten wir im letzten Jahr 48.400 Liter Tonnenleerungsvolumen pro Monat einsparen – mit spürbarer Wirkung bei der Betriebskostenposition ›Entsorgung‹. So verstehen wir gutes Wirtschaften mit dem uns anvertrauten Geld.«

 

Meldungen zum Thema in der Presse

11.08.2012: Blickpunkt - Wohnbau hilft Mietern sparen /// Artikel als PDF

04.08.2012: Prenzlauer Zeitung - Montat für Monat eingespart /// Artikel als PDF