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  • Wohnbau GmbH Prenzlau
    Friedrichstraße 41
    17291 Prenzlau

    Kerstin Kopplin
    Rechnungswesen
    Tel. 03984 8557-27
    Fax 03984 8557-7027

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Die Betriebskosten immer im Blick

Sie ist diejenige, die am besten weiß, wie viel Energie und Wasser die Mieter verbrauchen. Kerstin Kopplin ist die Herrin über die Betriebskostenabrechnungen der über 3.500 Wohnungen, die der Wohnbau Prenzlau gehören. Einmal im Jahr gehen alle Betriebskostenabrechnungen bei ihr über den Tisch.

 

Kerstin Kopplin
Kerstin Kopplin an ihrem Arbeitsplatz

 

Kerstin Kopplin, die seit 26 Jahren in der Prenzlauer Wohnungswirtschaft arbeitet, überwacht jede einzelne Abrechnung, ehe sie an die Mieter herausgeschickt wird. »Ein langweiliger Job? Für mich niemals. Ich bin ein Zahlenfreak, ich gehe gern mit Zahlen um. Und ich gehe auch gern mit Menschen um. Und beides kann ich in meinem Beruf miteinander vereinen«, sagt sie. Denn hinter den Zahlen, die sie bewegt, stecken Menschen, Mieter, die mal mehr, mal weniger energiesparbewusst leben.

Mit ihnen und ihren Nachfragen setzt sie sich auseinander, reagiert auf Beschwerden, erläutert etwaige Unklarheiten. Dazu kommen die vielen Vertragspartner, Energielieferanten, Handwerksbetriebe, die für die Wartungsarbeiten in den Wohnhäusern des Unternehmens verpflichtet werden. »Alles in allem ist das ein spannender Job«, befindet sie. In dem es nicht nur Ärger über vermeintlich zu hohe Betriebskosten gibt, sondern auch viel Anerkennung, »wenn es beispielsweise mal Lob vom Mieterbund über unsere transparenten und daher gut nachvollziehbaren Betriebskostenabrechnungen gibt«, sagt sie. »Und glücklicherweise gibt es bei uns nicht nur Betriebskostennachzahlungen. Die Zahl der Betriebskostenerstattungen ist sogar noch viel größer«, fügt sie hinzu.

Und als eine der langjährigen Mitarbeiterinnen der Wohnbau hat sie den Wandel des Unternehmens von der kommunalen DDR Wohnungsverwaltung, der gegenüber sich viele Mieter eher als Bittsteller denn als gleichberechtigte Partner fühlten, zu einem serviceorientierten Dienstleistungsunternehmen rund um die Wohnung begleitet, mitgestaltet und als positiv erlebt. »Das Betriebsklima ist heute besser als früher. Das gilt für unser Verhältnis zu den Mietern als auch intern im Unternehmen. Es macht mir Spaß, hier zu arbeiten«, berichtet sie.

Dabei ist diese Arbeit der gebürtigen Prenzlauerin nicht in die Wiege gelegt worden. Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung als Nachrichtentechnikerin und arbeitete ein Jahr lang in einem Fernmeldeamt. Doch nur mit der Technik zu kommunizieren sagte ihr auf Dauer nicht zu, »so dass ich mir eine neue Arbeit suchte und in der damaligen Gebäudewirtschaft auch eine Anstellung fand, die mir gefiel«, erinnert sich Kerstin Kopplin. Ende der 1980er Jahre und nach der Wende absolvierte sie noch zwei Zusatzausbildungen zur Wirtschaftskauffrau und zur Immobilienkauffrau, »um mich für die Herausforderungen, die die neue Arbeit mit sich brachte, fit zu machen. Nach der Wende mussten wir uns ja noch einmal umstellen – auf die Wohnungswirtschaft unter marktwirtschaftlichen Bedingungen«, sagt sie.

Ihre eigene Betriebskostenabrechnung landet nicht bei ihr auf dem dienstlichen Schreibtisch. Seit 2003 wohnt Kerstin Kopplin mit ihrer Familie in einem eigenen Häuschen in Grünow. »Doch vorher haben wir in einer Wohnung der Wohnbau gelebt. Aber nicht von Anfang an. Als ich hier anfing zu arbeiten und eine Wohnung haben wollte, konnte mir das Unternehmen, in dem ich arbeitete, keine Wohnung zur Verfügung stellen. Ja, so war das damals. Wohnungen wurden durch die Stadt vergeben und die Leute standen Schlange nach Wohnungen. Wir haben dann über den Betrieb meines Mannes bei der damaligen Arbeiterwohngenossenschaft eine Wohnung erhalten. Später sind wir dann in ein Haus der Wohnbau Prenzlau umgezogen «, berichtet sie.

Heute kann das Wohnungsunternehmen selbst entscheiden, welchem Mieter es welche Wohnung vermietet. Und Schlange stehen muss in der ostdeutschen Wohnungswirtschaft niemand mehr, wenn er eine Wohnung mieten will. Wenn Kerstin Kopplin Zeit für sich hat, taucht sie aus der Welt der Zahlen auf und in die Welt der Detektive, Verbrecher und Kriminalkommissare ein. »Ich lese für mein Leben gern – und zwar nicht nur Zahlen, sondern Krimis«, sagt sie. »Und manchmal greife ich, um mich zu entspannen, auch mal zu einem schönen schmalzigen Arzt-Roman«. Am Ende solcher Romane wird immer alles gut. Und soist es für Kerstin Kopplin auch im wahren Leben. »Ich bin glücklich mit dem, was ich tue und glücklich damit, wie ich lebe«, bekundet die Managerin der Betriebskosten.

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