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  • Wohnbau GmbH Prenzlau
    Friedrichstraße 41
    17291 Prenzlau

    Marina Penz
    Zentrale Aufgaben
    Tel. 03984 8557-48
    Fax 03984 8557-7048

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Seit drei Jahrzehnten dem Kegelsport verschrieben

Bei der Wohnbau sorgt Marina Penz für Ordnung im Archiv - doch auch in der Freizeit schiebt sie keine ruhige Kugel

 Marina Penz

Einmal den Titel der Brandenburgmeisterin errungen zu haben, das können sicherlich nicht viele von sich sagen. Marina Penz lächelt: "Ja, 2014 habe ich den Titel errungen. 2015 wurde ich Vizemeisterin." Die Mitarbeiterin der Wohnbau ist leidenschaftliche Sportlerin. Sie kegelt. Und das fast so lange, wie sie auch bei der Wohnbau arbeitet." 1983 kam ich von Eberswalde nach Prenzlau. Ich hatte Wirtschaftskauffrau beim Kranbau gelernt und war dort in der Planung beschäftigt." Mit der Planung ging es auch weiter bei der Wohnungswirtschaft. Dienstlich hatte sie  unter  anderem mit der durch die Wohnungswirtschaft verwalteten Kegelbahn am Georg-Dreke-Ring zu tun. "Wir haben dort auch ab und an Veranstaltungen durchgeführt und irgendwie blieb ich dann dabei hängen und wurde aktive Keglerin."

Fortan begleitete sie der Sport. Er war und ist Ausgleich für berufliche und familiäre Herausforderungen. "Es macht Spaß, im Team Sport zu treiben, sich gegenseitig anzufeuern und Erfolge gemeinsam zu feiern", sagt sie.

Auch über die Wende hinweg, als sich für viele viel veränderte blieb sie dabei. So, wie sie auch bei der Wohnbau blieb. "Mehr als hundert Leute arbeiteten hier 1989. Nach der Umstrukturierung waren es weniger als die Hälfte." Sie hatte Glück. Bis 1998 gehörten die Abrechnung der Handwerker, die Organisation der Hausmeister, Lagerhaltung und Materialausgabe zu ihren Aufgaben. Weitere Stationen in der Finanzbuchhaltung und Kundenbetreuung folgten.

Seit 2011 gehört sie zum Bereich "Zentrale Aufgaben". Nach den vielen unterschiedlichen Herausforderungen, denen sie sich im Laufe der Jahre stellte, ist sie nun „angekommen“. 

Die an ihrem Arbeitsplatz rund um sie herum gestapelten Ordner lassen erahnen, dass es ihr auch hier nicht langweilig wird. "Wir sind gerade dabei, das alte Archiv aufzuarbeiten und ein neues zu erstellen. Ich kann sagen, dass ich jeden Aktenordner, der in unserem Unternehmen irgendwann angelegt wurde, schon in meiner Hand hatte oder noch haben werde." Parallel gibt sie alles, was neu hereinkommt, am Computer ein. Die neue Software hilft ihr dabei.

Die Veränderungen, denen sie sich in den zurückliegenden mehr als zwei Jahrzehnten stellen musste, waren nicht gering. "Abgesehen von den immer mal wieder wechselnden Aufgaben, war natürlich auch klar, dass ich mich weiterbilden müsste, um am Ball zu bleiben." 2002 machte sie, berufsbegleitend, den Abschluss als Wohnungswirt. "Zusammen mit Kolleginnen absolvierten wir die Weiterbildung, bereiteten uns gemeinsam auf die Prüfungen vor. Das schweißte zusammen." Marina Penz weiß, dass sie, was den Job anbelangte, auch Glück hatte. Sie weiß aber auch, dass die eigene Ausdauer und die eigene Beharrlichkeit wichtig waren. Vielleicht kam ihr hier auch der Sportsgeist zugute.

Ihre sportliche Laufbahn startete die heute 55-jährige beim KSV 64 Prenzlau. Bis heute ist sie dem Verein treu geblieben, auch wenn sie vor anderthalb Jahren zu ihrem Partner - den sie, man kann es sich beinahe denken, beim Sport kennenlernte - nach Eberswalde zog. "Ich trainiere in beiden Städten - in Prenzlau und in Eberswalde. Ich kann doch meine Leute hier nicht im Stich lassen." Einmal wöchentlich treffen sich die acht Aktiven aus Prenzlau auf der Kegelbahn im "Sombrero". Während sie hier in der Regionalliga die Kugel schiebt, trainiert sie in Eberswalde auf Landesebene. Und das erfolgreich, belegte sie doch bei den Deutschen Meisterschaften in Bremerhaven in der Endrunde den achten Platz. Das mag so spektakulär nicht klingen, relativiert sich jedoch, wenn man weiß, dass die Kontrahentinnen teilweise in der Bundesliga aktiv sind und bis zu viermal die Woche hart trainieren. Für alle, die sich wundern, warum Frau Richert jetzt Penz heißt, denen können wir helfen. 2015 heiratete sie ihren langjährigen Lebensgefährten. Wir gratulieren dazu sehr herzlich.

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