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    Wohnbau Prenzlau /// Mein Platz fürs Leben

    Kommunale Wohnungsversorgung im ländlichen Raum ist fortan Thema in der Wohnbau Prenzlau

    Wohnbau-GEschäftsführer René Stüpmann, Bürgermeister Hendrik Sommer und Geschäftsführer der KWU, Hartmut Roll

    Kurz vor Weihnachten, am 21.12.2023, lud die Stadt Prenzlau gemeinsam mit den beiden Wohnungsunternehmen, der Wohnbau Prenzlau und dem Kommunalen Wohnungsunternehmen Prenzlau-Land GmbH (KWU) zu einem Pressetermin ein. Vorgestellt wurden die Zukunftspläne für die Wohnungsversorgung im ländlichen Raum.

    Im Jahr 2025 wird der langjährige Geschäftsführer der KWU, Hartmut Roll, den wohlverdienten Ruhestand antreten. Für die Stadt Prenzlau, die mit 33 Prozent Kapitalanteil »Mutter« des Wohnungsunternehmens ist, stellte sich die Frage: Wie geht es danach weiter? »Unter der Leitung von Herrn Roll gelang es, die KWU über viele Jahre in einem sehr schwierigen Markt stabil zu führen. Für kleine Wohnungsunternehmen wird es immer kritischer, den gesetzlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden«, erklärt Wohnbau-Geschäftsführer René Stüpmann. So entstand die Idee, die Geschäftsführung nach dem Ausstieg von Herrn Roll nicht neu auszuschreiben, sondern die Verwaltung über die Wohnbau GmbH Prenzlau zu gewährleisten. »Solche Lösungen sind in der Wohnungswirtschaft weit verbreitet«, führt René Stüpmann weiter aus. So übernimmt beispielsweise die KWU bereits seit vielen Jahren die Verwaltung der WVG Brüssow. Alle Gemeinden mit Anteilen an der KWU, darunter beispielsweise Grünow, Schenkenberg und Göritz, haben der Idee bereits zugestimmt. »Die Wohnbau übernimmt lediglich die Geschäftsbesorgung für die KWU. Die KWU bleibt rechtlich bestehen sowie auch die WVG Brüssow«, betont der Geschäftsführer. Die Wohnbau Prenzlau wird eine Tochterfirma, die WSG Wohnbau Service GmbH, gründen, die bei der Geschäftsbesorgung für die KWU unterstützt. In der Wohnbau Service GmbH werden voraussichtlich die Wohnbau-Bereiche Facility Management und Baumanagement angesiedelt.

    Was auf dem Papier kompliziert aussieht, hat für die Mieterinnen und Mieter der Wohnbau keine Auswirkung. »Alle Mieterinnen und Mieter behalten ihren persönlichen Ansprechpartner im Geschäftssitz in der Friedrichstraße 41. Zudem steht unser Onlineservice Friedrich rund um die Uhr für all ihre Anliegen zur Verfügung«, verkündet der Geschäftsführer. 

    Die Wohnbau hat derzeit circa 3.600 eigene Wohnungen in Prenzlau sowie in Seelübbe und Wollenthin im Bestand und verwaltet circa 200 Wohnungen im Bereich Fremdverwaltung/Wohneigentum. Durch die angedachte Geschäftsbesorgung  kommen circa 1.500 Wohnungen der KWU hinzu. Das Geschäftsgebiet erweitert sich von Brüssow bis Hammelspring. »Natürlich wird das eine Umstellung für die Kolleginnen und Kollegen. In Prenzlau ist man schnell vor Ort, braucht für einige Termine nur über die Straße zu gehen.« Ebenso sei der Geschäftsbetrieb der KWU bei Weitem nicht so digitalisiert wie der der Wohnbau. »Das sind jedoch alles interne Herausforderungen, die wir Stück für Stück bewältigen werden, und uns, die Stadt Prenzlau und die Uckermark, langfristig voranbringen.« Der Geschäftsführer rechnet in drei bis fünf Jahren mit sogenannten Synergieeffekten und einer Kostendegression. »Kosten, wie beispielsweise aus den gesetzlichen Auflagen zu Datenschutz, Betriebskosten, Software sind meist unabhängig vom Wohnungsbestand. Je mehr Wohneinheiten, desto kleiner der Betrag, der auf den einzelnen Mieter anfällt. Das wird dafür sorgen, dass wir den Wohnraum in Prenzlau und der Uckermark auch zukünftig bezahlbar anbieten können. Gerade bei den gestiegenen Kosten in den vergangenen Jahren sehen wir auch Chancen in diesem Weg.«

    Mieterinnen und Mieter der KWU und der WVG Brüssow werden vom hohen Digitalisierungsgrad der Wohnbau profitieren. »Der Onlineservice Friedrich steht 24/7 für alle Mieterbelange bereit. Zudem arbeiten wir bereits an kreativen Ideen, um auch die persönliche Ansprechbarkeit im ländlichen Raum zu gewährleisten.« Vieles sei gerade noch in der Planung – schließlich wird das Vorhaben voraussichtlich erst ab dem nächsten Jahr 2025 Realität.

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      Wohnbau GmbH Prenzlau
      Friedrichstraße 41
      17291 Prenzlau

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